Riesenbärenklau: Umweltamt bittet erneut um Mithilfe
Auch in diesem Jahr bittet das Umweltamt der Stadt Chemnitz Bürger:innen um Mithilfe, um sogenannte invasive Neophyten zu bekämpfen. Dabei handelt es sich um eingewanderte oder eingeführte Pflanzenarten, die sich stark ausbreiten und heimische Pflanzen verdrängen. Eine besonders problematische Pflanze ist der Riesenbärenklau.
Bürger:innen sind daher aufgerufen, Funde des Riesenbärenklau per E-Mail an die Untere Naturschutzbehörde unter umweltamt.naturschutz@stadt-chemnitz.de zu melden. Wichtig ist dabei die Angabe des Standorts und der Pflanzenanzahl, wenn möglich mit Foto. In Ausnahmefällen werden Meldungen auch telefonisch unter 0371 488-3602 oder -03 oder der Behördennummer 115 entgegengenommen.
Der Riesenbäreklau stammt ursprünglich aus dem Kaukasus. Die Pflanze wird bis zu vier Meter hoch und bildet zehntausende Samen. Sie breitet sich dadurch schnell aus. Der Riesenbärenklau ist zudem gesundheitsschädlich: Der Pflanzensaft kann, vor allem bei Sonnenlicht, schwere Hautverbrennungen verursachen, besonders bei Kindern.
Unverwechselbar sind die sehr großen, teilweise mehr als einen Meter breiten, stark eingeschnittenen Blätter, wobei jedes Teilblatt und jede Zahnung in eine sehr typische Blattspitze ausläuft. Der auffällige, scharf-würzige Geruch des Pflanzensaftes ist ebenfalls unverkennbar.
Der Riesenbärenklau muss laut EU-Verordnung beseitigt werden. Zuständig sind in erster Linie die Grundstückseigentümer:innen. Diese erhalten vom Umweltamt bei Kenntnis von Vorkommen eine schriftliche Mitteilung zur fachgerechten und sicheren Beseitigung.
Wichtig: Die Pflanzen – insbesondere Blüten, Samen und Wurzeln – müssen vollständig entfernt und über den Neophyten-Container am Wertstoffhof Weißer Weg entsorgt werden.