Roter Turm

Foto: Verlag Heimatland Sachsen

Der 35 Meter hohe Rote Turm ist das ältestes Wahrzeichen der Stadt Chemnitz. Er wurde in den ersten Jahrzehnten des 12. Jahrhunderts errichtet und diente einem Vogt als Sitz. Mit dem Bau der mittelalterlichen Stadtmauer wurde er in diese integriert. Mit der Vogtei war die hohe Gerichtsbarkeit (Blutgericht) verbunden, wovon der Name Roter Turm (Blutturm) abgeleitet sein kann. Es ist aber auch nicht ausgeschlossen, dass er nach dominanten roten Farbe des verwendeten Baumaterials benannt wurde. Seine heutige Gestalt erhielt der Rote Turm bis zum Ende des 16. Jahrhunderts. Das Backstein-Obergeschoss mit der spitzbögigen Blendarkadenarchitektur entstand am Ende des 15. Jahrhunderts. Seit dieser Zeit befand sich darin auch ein Stadtgefängnis, welches noch bis um 1900 benutzt wurde.

Heute befindet sich im Roten Turm eine Ausstellung über die „Großen Chemnitzer“ wie zum Beispiel Georgius Agricola, Marianne Brandt, Richard Hartmann, Karl Schmidt-Rottluff oder Stefan Heym. Auf Bronzetafeln in den Gehwegflächen am Roten Turmes wird an diese berühmten Töchter und Söhne erinnert.

Highlights 2026

Veranstaltungen

  • Museumsnacht
    9. Mai 2026 von 12.00  bis 18.00 Uhr
     
  • Hutfestival
    30. Mai 2026 von 12.00  bis 14.00 Uhr
     
  • Tag des offenen Denkmals
    13. September 2026 von 10.00  bis 16.00 Uhr

Der Rote Turm ist 2026 an jedem Samstag von 12:00 bis 14:00 Uhr geöffnet. 

Änderungen und Sonderöffnungszeiten bleiben vorbehalten.