Industriemuseum Chemnitz

Foto: Wolfgang Schmidt

Industriekultur am authentischen Standort

Das Industriemuseum Chemnitz befindet sich in einem traditionsreichen Industriegebiet, geprägt durch die markante Fabrikarchitektur einst führender Unternehmen.

In der 1907 von Hermann und Alfred Escher errichteten Werkhalle präsentiert das Museum auf 3.500 Quadratmetern eine vielfältige Dauerausstellung, die den Wandel der Industrie in Sachsen eindrucksvoll nachvollziehbar macht.
 

Produktion, Konsum und technischer Fortschritt

Zu sehen sind Industrieerzeugnisse, Konsumgüter, Alltagsgegenstände und Luxusprodukte, die Menschen in Sachsen über mehr als zwei Jahrhunderte hergestellt und genutzt haben. Ergänzt wird die Ausstellung durch abwechslungsreiche Sonderausstellungen, Veranstaltungen und Aktionen. Ein umfangreiches museumspädagogisches Programm mit kreativen Ferienangeboten ermöglicht Kindern und Jugendlichen einen praxisnahen Zugang zur Industriegeschichte.
 

Zeugnisse der Gründerzeit

Mit seinen Wandgemälden und der repräsentativen Innenausstattung zeugt das nach historischem Vorbild restaurierte Maschinenhaus vom Stolz der Unternehmer Anfang des 20. Jahrhunderts. Mittelpunkt des Maschinenhauses ist die funktionsfähige Einzylinder-Gegendruck-Dampfmaschine von 1896, die mehrmals jährlich in Aktion vorgeführt wird.
 

Die Sammlung als Kern des Museums

Die Sammlung des Museums umfasst nicht nur bedeutende Zeugnisse der Technikgeschichte, sondern auch Objekte aus der Sozial-, Wirtschafts- und Kunstgeschichte. Gemeinsam dokumentieren sie die Entwicklung Sachsens vom Beginn der Industrialisierung bis in die Gegenwart und machen die Vielfalt des industriellen Erbes sichtbar.