Landesprogramm alltagsintegrierte sprachliche Bildung
Trägerübergreifende Fachberatung und Qualifizierung für pädagogische Fachkräfte
Das Landesprogramm „alltagsintegrierte sprachliche Bildung in der Kindertagesbetreuung Sachsen“ wurde im Jahr 2023 durch den Sächsischen Haushaltsgesetzgeber ins Leben gerufen. Das Landesprogramm verfolgt das Ziel, die sprachliche Bildung aller Kinder in der Kindertagesbetreuung Sachsen, also in Kinderkrippen, Kindergärten, Horten und Kindertagespflegestellen, zu stärken.
In Chemnitz sind vier Sprachmentorinnen mit der Aufgabe betraut, die Einrichtungen der Kindertagesbetreuung zu den Themen der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung und der Gesundheitsbildung unter besonderer Berücksichtigung der Mundgesundheit zu beraten, zu qualifizieren und zu vernetzen.
Warum ist das wichtig? Die alltagsintegrierte sprachliche Bildung ist wichtig, da sie die Grundlage für die gesamte Entwicklung eines Kindes bildet. Kinder lernen durch sie, ihre Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse auszudrücken. Das ist entscheidend für ihre soziale Kompetenz, ihr Selbstvertrauen und ihren späteren schulischen Erfolg.
Die Zielgruppe sind dabei pädagogische Fachkräfte in der Kindertagesbetreuung aus Krippe, Kita, Hort und Kindertagespflege, die in ihrer Arbeit individuell und praxisnah unterstützt werden sollen.
Für die pädagogischen Fachkräfte und Kindertagespflegepersonen steht hierfür eine Auswahl an Angebotsformaten zur Qualifizierung rund um das Thema alltagsintegrierte sprachliche Bildung und Mundgesundheit zur Verfügung.
Grundlage
Grundlage ist die Richtlinie zur Verbesserung der Qualität und Teilhabe in der Kindertagesbetreuung.
Der Freistaat Sachsen unterstützt im Rahmen dieser Richtlinie Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität und Teilhabe in der Kindertagesbetreuung.
Mit der beschlossenen Anpassung dieser Richtlinie am 17. Juni 2025 wird die Verwendung von Bundes- und Landesmitteln bis Ende des Jahres 2026 ermöglicht.