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Pressestelle Stadt Chemnitz
Pressemitteilung: 401

Chemnitzer Kinderrechtebroschüre wird vorgestellt

Am Sonntag, dem 21. Juni, 14 Uhr stellt die Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt Chemnitz, Dina Norberger, am Karl-Marx-Monument eine neue Broschüre zu Kinderrechten vor. Die Broschüre wurde mit Bilden eines Malwettbewerbs von Chemnitzer Grundschüler:innen gestaltet. Die Vorstellung findet während der Aktion „Kinderrechte auf die Straße“ statt, bei der mit einem niedrigschwelligen Angebot für Kinder die im Heft dargestellten Kinderrechte aufgegriffen und besprochen werden.

Anschließend wird die Publikation an kommunale Grundschulen, Horte und Kindertagesein-richtungen verteilt sowie in verschiedenen öffentlichen Gebäuden der Stadt Chemnitz wie Moritzhof, TIETZ und Rathaus ausgelegt. 

Die 28-seitige Broschüre enthält neben den Zeichnungen zu Kinderrechten nähere Erläuterungen und konkrete Anlaufstellen für Kinder in Chemnitz. Sie erscheint in einer Auflage von 8500 Stück und wird zudem als Download in der FamilienApp Chemnitz unter www.familienapp-chemnitz.de/downloads und auf der Homepage der Kinder- und Jugendbeauftragten unter www.chemnitz.de/kinder_jugendbeauftragte verfügbar sein.


Kinderrechte-Malwettbewerb 

Anfang des Schuljahres 2025/26 hatte die Kinder- und Jugendbeauftragte alle Kinder, die eine Chemnitzer Grundschule oder einen Hort besuchen, zu einem stadtweiten Malwettbewerb zum Thema Kinderrechte aufgerufen. Aus den besten Einsendungen sollte die Broschüre entstehen, in der die zehn wichtigsten Kinderrechte mit Bildern aus Kinderhand veranschaulicht werden: Recht auf Gesundheit, auf Gleichheit, auf Bildung, auf Schutz vor Gewalt, auf Meinungsfreiheit, auf Freizeit, auf Privatsphäre, auf Schutz im Krieg und auf der Flucht, auf Chancengleichheit bei Behinderung und das Recht auf Familie. Mit welchen Rechten sich die Kinder beschäftigen, war ihnen freigestellt. Da den Chemnitzer Schüler:innen auch das Recht auf eine saubere Umwelt sehr am Herzen lag, das im Allgemeinen nicht zu den zehn wichtigsten Kinderrechten gezählt wird, wurde es als elftes Kinderrecht mit in die Broschüre aufgenommen.

Insgesamt zwölf Schulen und Horte in Chemnitz waren dem Aufruf gefolgt und hatten über 170 Werke eingereicht. Die Kinder hatten sich mit ihren Rechten auseinandergesetzt und kreativ ausgedrückt, was ihnen wichtig ist. 

Entstanden sind sehr schöne, spannende und auch überraschende Werke, die eine Jury nach verschiedenen Kriterien bewertet hat: erkennbares Kinderrecht, Umsetzung, Chemnitz-Bezug, Eignung für die Broschüre. „Ich habe bei den Kinderrechten alles gemalt, was wir brauchen, was uns schützt“, sagt Emily von der Gewinner-Grundschule „Am Stadtpark“.

Die drei erstplatzierten Einrichtungen erhielten dank der Sponsoren GGG, Sparkasse Chemnitz und Volksbank Chemnitz eG ein attraktives Preisgeld, mit dem sie die Wünsche und Projekte der Kinder verwirklichen können. Die Preisübergabe fand Mitte Dezember 2025 statt. 


Bedeutung der Kinderrechte

1989 wurde die UN-Kinderrechtskonvention unterschrieben. Doch viele Kinder wissen nicht genau, welche Rechte sie haben oder wie sie sich dafür einsetzen können. Der Malwettbewerb sollte dazu anregen, über Kinderrechte ins Gespräch zu kommen und die jungen Menschen zu stärken. 

Dina Norberger, Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt Chemnitz: „Kinder haben Rechte und die gelten überall: zu Hause, in der Schule, im Hort, auf dem Spielplatz oder unterwegs in der Stadt. Mir war es wichtig, dass die Kinder sich frühzeitig spielerisch mit dem Thema befassen.“

Gunda Georgi, Amtsleiterin des Jugendamtes der Stadt Chemnitz: „Wir freuen uns über die gute Beteiligung und darüber, dass jetzt eine Broschüre mit deutlichem Bezug zur Stadt für die Aufklärung der Jüngsten zur Verfügung steht.“

 

www.chemnitz.de/kinder_jugendbeauftragte

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