Erfolgreicher Auftakt der Dialogreihe zum Innovationscampus Rabenstein

Grafik mit Luftbild zur geplanten Fläche des Innovationscampus Rabenstein

Mit einer gut besuchten Auftaktveranstaltung ist am gestrigen Donnerstag, 2. Juli, die Informations- und Dialogreihe zum „Innovationscampus Rabenstein“ gestartet. In der Grundschule Rabenstein informierte die Stadt Chemnitz interessierte Bürger:innen über den aktuellen Stand der Neukonzeption des Areals. Die Veranstaltung war vollständig ausgebucht. Das verdeutlicht den hohen Informationsbedarf und das große Interesse der Anwohnerschaft an der zukünftigen Entwicklung des Standortes.

Bürgermeister Thomas Kütter, Börries Butenop, Amtsleiter des Stadtplanungs- und Liegenschaftsamtes, Carina Kühnel, Amtsleiterin des Umweltamtes, sowie Sebastian Michaelis vom Geschäftsbereich Wirtschaft der Stadt Chemnitz erläuterten den aktuellen Planungsstand und beantworteten die Fragen der Teilnehmenden.

Im Mittelpunkt der rund zweistündigen Veranstaltung stand die Bauleitplanung für den Innovationscampus. Die Stadt Chemnitz informierte ausführlich über das laufende Bebauungsplanverfahren und skizzierte die noch folgenden formellen Verfahrensschritte. Dabei wurde transparent aufgezeigt, wie aus ersten Projektideen konkretes Planungsrecht entsteht und wie die hohen qualitativen und ökologischen Anforderungen an die Gebietsentwicklung im weiteren Prozess systematisch bearbeitet werden. Die Vertreter:innen der Stadt Chemnitz verdeutlichten ihr Ziel, durch das Vorhaben den Wirtschaftsstandort nachhaltig zu stärken, strategisch bedeutsame Flächen zu entwickeln und attraktive Rahmenbedingungen für innovative Unternehmen zu schaffen.

Bebauungsplan Nr. 15/15 "Gewerbegebiet Rabenstein Ost"
Bebauungsplan "Gewerbegebiet Rabenstein Ost"

Darauf aufbauend war der Dialog mit den Bürger:innen ein wesentlicher Bestandteil der Veranstaltung. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen, Hinweise zu geben und ihre Perspektiven in die Diskussion einzubringen. 

Intensiv diskutiert wurden insbesondere die zu erwartenden Verkehrsauswirkungen sowie Fragen der Geräuschemission bezüglich der geplanten gewerblichen Nutzung. Auch die Art der künftig anzusiedelnden Gewerbebetriebe war ein zentrales Thema. Neben diesen Bedenken wurden von den Anwesenden ebenso die Chancen benannt, die ein solches Gewerbegebiet für die Entwicklung des Stadtteils und der Region bieten kann.

Die Stadt Chemnitz wird den Dialog mit der Nachbarschaft weiter aktiv gestalten: Für den Frühherbst 2026 ist eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe geplant, bei der die nun aufgeworfenen Schwerpunktthemen der Anwohner:innen ausführlich besprochen werden.