Beim gestrigen Mädchenbrunch in der Spinnerei Chemnitz wurde mit 235 Teilnehmerinnen ein neuer Besucherinnenrekord verzeichnet.
In entspannter Atmosphäre haben Mädchen und junge Frauen aus der ganzen Stadt gemeinsam gebruncht, geredet und gelacht. Sie konnten vielfältige Angebote entdecken und nach Lust und Laune Neues ausprobieren. Ob beim Schmuckgestalten, Siebdruck, Yoga, Hip-Hop-Tanzworkshop, auf dem Smoothiebike, im mobilen Musikproberaum oder im Poolbereich – überall wurde mitgemacht, ausprobiert und gemeinsam Zeit verbracht. Der Mädchenbrunch bot zudem zahlreiche Gelegenheiten, neue Freundschaften zu schließen, eigene Interessen zu entdecken und einen unbeschwerten Ferientag zu genießen.
Neben den kreativen und sportlichen Mitmachangeboten stand in diesem Jahr auch ein wichtiges Thema auf dem Programm: Im Workshop zu Cybermobbing und Cybergrooming setzten sich die Teilnehmerinnen mit den Herausforderungen digitaler Räume auseinander. Sie erfuhren, wie problematische Situationen erkannt werden können, welche Handlungsmöglichkeiten es gibt und wo Betroffene Unterstützung finden. So wurden Wissen vermittelt, die Medienkompetenz gestärkt und das Selbstvertrauen im Umgang mit sozialen Netzwerken, Messenger-Diensten und anderen Online-Plattformen gefördert.
Der Mädchenbrunch wird jährlich vom Arbeitskreis Mädchen und junge Frauen Chemnitz gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Chemnitz organisiert. Die große Resonanz und der neue Besucherinnenrekord zeigen, wie wichtig Angebote sind, die Mädchen und jungen Frauen einen geschützten Raum bieten. Dort können sie sich austauschen, neue Kontakte knüpfen, sich ausprobieren und über Themen sprechen, die sie bewegen. Damit leistet der Mädchenbrunch einen wichtigen Beitrag zur Gleichstellung in Chemnitz: Er stärkt Mädchen und junge Frauen in ihrer Persönlichkeit, fördert ihre Teilhabe und schafft Raum für Begegnung, Mitbestimmung und gegenseitige Unterstützung.