Am Samstag, dem 20. Juni, findet bundesweit der Tag der Verkehrssicherheit statt. Der Bereich Verkehrsüberwachung der Stadt Chemnitz nimmt diesen Aktionstag zum Anlass, den ruhenden und fließenden Verkehr verstärkt zu kontrollieren.
Neben der Ahndung von Verkehrsordnungswidrigkeiten steht vor allem der präventive Ansatz im Vordergrund. Die Bediensteten werden verstärkt das Gespräch mit den Verkehrsteilnehmer:innen suchen, über bestehende Regelungen informieren und für ein rücksichtsvolles Miteinander im Straßenverkehr werben.
Schwerpunkte der Kontrollen im ruhenden Verkehr sind insbesondere das Freihalten von Gehwegen, Radwegen und Radfahrstreifen, Fußgängerüberwegen und abgesenkten Bordsteinen, Kreuzungs- und Einmündungsbereichen, Feuerwehrzufahrten sowie die Gewährleistung von Rettungswegen und Schwerbehindertenparkplätzen.
Kontrollen des fließenden Verkehrs erfolgen an folgenden Standorten:
| Messstelle | Grund |
| Oberfrohnaer Straße (S 244) in Höhe der BAB 4 | Unfallschwerpunkt |
| Annaberger Straße in Höhe Südring | Baustellenbereich mit Gegenverkehrsführung |
| Südring in Höhe Annaberger Straße (Südrampe) | Baustellenbereich |
| Chemnitztalstraße 18 | Unfallschwerpunkt |
| Neefestraße in Höhe BAB 72 | Unfallschwerpunkt |
| Reichenhainer Straße | Fahrradstraße |
Die Maßnahmen haben das Ziel, die Verkehrssicherheit durch eine nachhaltige Präventionswirkung zu erhöhen. Dabei sollen insbesondere Verkehrsunfälle vermieden, Unfallfolgen verringert sowie besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer:innen geschützt werden.
Die Kontrollen unterstützen zudem die sogenannte „Vision Zero“. Dahinter verbirgt sich das bundesweite Leitbild einer Verkehrspolitik, langfristig keine Verkehrstoten und Schwerverletzten mehr im Straßenverkehr zu verzeichnen. Eine konsequente und nachhaltige Verkehrsüberwachung stellt dabei einen wichtigen Baustein dar.
Geschwindigkeitskontrollen dienen in erster Linie der Verkehrssicherheit. Sie sollen Verkehrsteilnehmer:innen anregen, die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten einzuhalten und dadurch zur Reduzierung von Unfallrisiken beizutragen.
Hintergrund
Der vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) im Jahr 2005 initiierte Aktionstag wird jährlich am dritten Samstag im Juni durchgeführt – mit dem Ziel, mit Informations- und Aufklärungsangeboten, Kontrollen sowie verschiedenen Mitmachaktionen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sensibilisieren.