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Pressestelle Stadt Chemnitz
Pressemitteilung: 178

Stadtrat beschließt neue Entgelte für die Volkshochschule

Der Chemnitzer Stadtrat hat in seiner heutigen Sitzung eine neue Entgeltordnung für die Volkshochschule Chemnitz beschlossen. Diese legt unter anderem die Höhe der Kursentgelte sowie mögliche Ermäßigungen fest.

Mit Beginn des Wintersemesters 2026 wird der Preis pro Unterrichtseinheit moderat erhöht. Er steigt von durchschnittlich 4,10 Euro auf durchschnittlich 4,30 Euro. So wird beispielsweise ein Italienisch-Grundkurs A1.1 im kommenden Wintersemester 136 Euro statt aktuell 125 Euro kosten. Ermäßigungen bleiben weiterhin möglich, unter anderem für Chemnitzpassinhaber:innen, Kinder, Schüler:innen, Menschen mit Schwerbehinderung, Auszubildende, Studierende sowie Inhaber:innen der Danke-Card oder der Sächsischen Ehrenamtskarte.

Neu ist zudem eine Aktionswoche pro Semester, in der auf ausgewählte Kurse ein Nachlass von bis zu 25 Prozent gewährt werden kann. Damit sollen zusätzliche Teilnehmer:innen gewonnen und mehr Menschen für Weiterbildung begeistert werden.

Die tatsächlichen Kosten je Unterrichtseinheit, die zur Berechnung der Kursentgelte herangezogen werden, haben sich von 8 Euro auf 12,80 Euro erhöht. Hintergrund sind unter anderem deutlich gestiegene Betriebs- und Mietkosten sowie Veränderungen bei der Finanzierung einzelner Kursangebote. Die oben genannten Kursentgelte werden durch die finanzielle Unterstützung der Stadt Chemnitz und dem Freistaat Sachsen möglich.

Die neue Entgeltordnung tritt mit der Veröffentlichung des Wintersemesterprogramms 2026 in Kraft und ersetzt die bisherige Regelung aus dem Jahr 2022.
Darüber hinaus hat der Stadtrat eine Anpassung der Honorarordnung für Kursleiter:innen beschlossen. Die bisherige Honorarordnung stammt aus dem Jahr 2014 und bildet die Entwicklung von Löhnen und Preisen nicht mehr ausreichend ab.

Künftig wird ein verbindliches Mindesthonorar festgelegt, das sich auch an der kontinuierlichen Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns und an steigenden Lebenshaltungskosten orientiert. Gleichzeitig wird das maximale Regelhonorar pro Unterrichtseinheit angehoben. Damit reagiert die Stadt Chemnitz auf den zunehmenden Wettbewerb um qualifizierte freiberufliche Lehrkräfte.